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(KA) Bad Langenbrücken - Haft nach Betäubungsmittelfund Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe

Hauptstr. - 04.02.2019

Eine Mischung aus Glück und Können bescherte
Polizeibeamten am Freitag im Bad Schönborner Ortsteil Bad
Langenbrücken einen großen Ermittlungserfolg. Für den 31-jährigen
Tatverdächtigen und seine 28-jährige Begleiterin bedeutete es
hingegen den Gang in die Untersuchungshaft. Um kurz nach 18.00 Uhr
sollte das Duo als Fahrer und Beifahrerin eines Fahrzeugs in der Bad
Langenbrückener Hauptstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen
werden. Aus heiterem Himmel warf der 31-jährige Franzose dabei den
Beamten seine Bauchtasche entgegen und ergriff die Flucht zu Fuß.
Eine zufällig in der Nähe befindliche Zivilstreife des Polizeireviers
Bad Schönborn konnte dies beobachten und ihn nach kurzer Verfolgung
stoppen. Weil er augenscheinlich unter dem Einfluss von
Betäubungsmitteln stand und auch die Bauchtasche Betäubungsmittel
beinhaltete, wurde die Hundeführerstaffel zur Absuche des Fluchtwegs
angefordert. Unter Leitung seines Hundeführers erschnüffelte
Diensthund Carlos an seinem letzten Arbeitstag vor der Pensionierung
am Wegesrand eine weitere Tasche mit Rauschgift. Auch bei der
darauffolgenden Durchsuchung der Wohnung der beiden Tatverdächtigen
bewies der Vierbeiner einen guten Riecher. Im Briefkasten und im
Wohnraum konnte er insgesamt gut 1 Kilogramm verschiedener,
verbotener Substanzen aufspüren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden die beiden
Tatverdächtigen einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

Mirko Heim, Erster Staatsanwalt

Marco Günter, Pressestelle




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